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Freitag, 12. Oktober 2018

DIY / Upcycling: Wir machen Kürbisse!

Hallo Ihr Lieben,

hattet Ihr auch so eine warme und sonnige Woche wie ich?
Ich glaube ja, dass der Herbst das extra gemacht hat, nachdem ich Euch letzte Woche  eine Beschäftigung für graue Tage gezeigt habe... ; )

Naja wie auch immer, ich habe die warmen Tage auf jeden Fall sehr genossen und ein paar Kürbisse genäht:



Die Kürbisse sind echt schnell und einfach gemacht und sehen in jeder Größe toll aus!
Sie eignen sich als herbstliche Dekoration, als Spielzeug oder als Anti-Stress-Ball.


1. Für die Kürbisse benötigt Ihr:
Stoff / den Ärmel eines T-Shirts, Filz / einen Zweig, Füllwatte / kleine Stoffreste, Faden und dickeres Garn, eine Nadel, eine Schere und eine Heißklebepistole

2. Wenn Ihr ein altes Shirt verwendet, müsst ihr nur einen Teil des Ärmels abschneiden, ansonsten müsst Ihr einen Schlauch aus dem Stoffstück nähen.

3. + 4. Dann nehmt Ihr eine Seite Eures Stoffschlauchs und näht am Rand mit einem "hoch-runter" Stich einmal herum und zieht dann an dem Faden sodass sich der Stoff zusammenrafft.

5. Euer Teil sollte umgedreht wie eine Mütze aussehen.

6. Diese "Mütze" stopft Ihr dann mit Füllwatte oder kleinen Stoffresten aus.

7. + 8. An der offenen Seite wiederholt Ihr dann das "hoch-runter" nähen und zusammenraffen wie im 3. und 4. Schritt.


Nun machen wir aus unserem Stoffball einen Kürbis:
1. Dafür fädelt Ihr Euer dickeres Garn auf die Nadel und stecht mit der Nadel durch den Kürbis hindurch. Die Nadel wird dann außen am Kürbis vorbei wieder nach oben geführt und dann wieder durch den Kürbis gezogen. Euer Kürbis sollte dann an einer Seite eine Art Rille haben.

Das gleiche macht Ihr dann an der gegenüberliegenden Seite, sodass der Kürbis durch zwei geteilt ist. Je mehr Ihr an dem Faden zieht, desto stärker quillen die einzelnen Abteile hervor.

2. Nun wiederholt Ihr das Ganze nochmal sodass der Kürbis geviertelt ist.

3. Und macht das nochmal, bis Ihr acht Ausstülpungen habt.



Nun fehlt nur noch ein Stiel:

4. Entweder Ihr macht einen aus einem Stück Filz,
6. oder Ihr verwendet ein kleines Stück von einem Ast.

5.+7. Euren Stiel klebt Ihr dann mit Heißkleber in den Kürbis

Fertig ist Euer Kürbis!


Falls Ihr Euch für die Variante aus einem T-Shirt entscheidet, könnt Ihr aus den Ärmeln mehrere Kürbisse machen und aus dem Bauch- und Rückenteil ein Kissen nähen. So könnt Ihr 100% Eures zu klein gewordenen Lieblingsshirts zu etwas hübschem upcyceln. 



Ich warne Euch: Kürbisse nähen macht süchtig!
Ich habe einen ganz kleinen Kürbis mit einem Stück Traubenzweig als Stiel genäht und einen gaaanz großen...


Ursprünglich war der mal als Requisite für meine Lieblingsclownin gedacht, aber meine Mama will ihn jetzt nicht mehr hergeben weil er so toll auf unserem Esstisch aussieht...



Falls Ihr auch einen so großen Kürbis nähen wollt, braucht Ihr ziemlich viel zum Füllen und am besten eine große Nadel, die mindestens 15 cm lang ist, damit Ihr gut durch die Mitte des Kürbisses kommt. Als meiner fertig war hatte ich Muskelkater in den Armen, weil das Festziehen der Schnur echt anstrengend war...



Diese Kürbiskarte möchte ich Euch auch noch schnell zeigen, falls Ihr noch eine Idee für eine Einladungskarte für eine Halloweenparty braucht...

Ich habe dafür meinen schönen Washitapehalter hervorgeholt und die Tapes untereinander auf ein Papier geklebt.
Daraus habe ich dann eine Kürbisform ausgeschnitten und auf schwarzen Bastelkarton geklebt.


Ich wünsche Euch ganz viel Spaß beim Kürbisse machen und würde mich wahnsinnig über Fotos von Euren Ergebnissen freuen!

Habt ein schönes Wochenende!

Alles Liebe,

Eure Rena


Freitag, 7. September 2018

DIY: Alles Mini? Miniatur Globus, Buch und Kamera einfach selber machen!

Werbung. In diesem Blogpost gibt es eine unbezahlte und unbeauftragte Verlinkung.

Hallo Ihr Lieben,

Heute zeige ich Euch, wie Ihr Miniatur-Globen (-Weltkugeln), -Bücher und -Kameras ganz einfach und ohne besonderen Materialien selber machen könnt.


Warum wir Miniaturen machen?
Eigentlich wollte ich Euch heute ein anderes DIY zeigen, bei dem ich diese gekauften Spielzeugminiaturen verwendet hätte.



Da aber nicht jeder sein Puppenspielzeug aufbewahrt hat und diese Objekte nicht in jedem Spielwarenbedarf zu finden sind, nahm ich die Herausforderung an ...


Also zeige ich Euch als erstes, wie man den Mini-Globus machen kann.

1. Dafür brauchen wir:
einen Knopf, Draht, Farbe in grün/blau und braun/gold, 
eine Kugel mit 2 Löchern (z.B. Perle, Tischtennisball, Styroporkugel, ...),
einen Pinsel, einen Flüssig-, bzw. Heißkleber und eventuell eine Zange.

2. Als erstes bemalen wir unsere Kugel grün oder blau und lassen sie trocknen. Wenn man den Draht dabei schon in die Kugel steckt, ist es einfacher an alle Seiten zu kommen.


3. Wenn die Kugel getrocknet ist, stecken wir den Draht durch sie hindurch
4. und biegen ihn um die Kugel wieder herunter.

5. Dann drehen wir den Draht um den Stiel, um alles zu befestigen und schneiden ihn ab.
(Verwendet zum abschneiden am besten einen Seitenschneider oder eine Zange mit Abknipsfunktion) Wenn Ihr nur eine Schere habt, dann schneidet den Draht ganz hinten (Richtung den Griffen) ab. So werden die Schneideblätter nicht so stark verletzt und Ihr habt länger Freude mit Eurer Schere!)

6. Nun kleben wir den Drahtstiel in eines der Knopflöcher
7. und schneiden ab, was übersteht.


8. Jetzt muss der Globus nur noch bemalt werden.
9. Entweder Ihr malt nur ein paar Flecken, wie ich es bei meinem kleinen gemacht habe, oder Ihr orientiert euch an einem echten Globus oder einer Weltkarte.

Und fertig ist Euer Mini-Globus!


Ich finde die selbergemachten Globen ja noch süßer als den gekauften Globus...


Als nächstes basteln wir Mini-Bücher:

1. Dafür benötigen wir Papier, einen Tacker, eine Schere und buntes Papier oder Maskingtape.
2. Als erstes schneiden wir einen Streifen Papier, der so breit ist, wie unser Buch hoch sein soll.
3. Dann falten wir unser Papier so weit, wie unser Buch breit sein soll
4. und schneiden an dieser Stelle ab. Das ist unsere Vorlage!


5. Nach der Vorlage falten und schneiden wir nun weitere Buchseiten.
6. Ein bißchen größer als unsere Vorlage schneiden wir nun das Buchcover aus dem bunten Papier aus, oder bekleben die Vorlage mit Maskingtape.
7. + 8. Unseren Seiten-Stapel tackern wir nun mittig auf der Buchrückenseite.


9. Falls das Cover zu weit über die Seiten hinaussteht kann es nun noch zurecht geschnitten werden.
10. Und wenn Ihr möchtet, könnt Ihr noch ein Etikett auf Euer Büchlein kleben.
Und das wars!


Was für ein Heftchen bastelt Ihr?
Werdet Ihr es auch tatsächlich als Notizheft verwenden? In Eurem Geldbeutel findet es sicherlich noch Platz!


Und als letztes zeige ich Euch eine sehr einfache Art, eine Minikamera selbst zu machen.

1. Dafür benötigen wir:
einen (weißen) Radiergummi, einen Cuter / Linolwerkzeug / ein kleines Messer,
einen Bleistift / wasserfesten Filzstift und eventuell eine Schneideunterlage.


2. Wir beginnen, indem wir unsere Form auf den Radiergummi zeichnen.
3. Dann schneiden wir die Kamera vom restlichen Radiergummi ab.
4. Nun werden alle Details hineingeschnitten.

 Eigentlich ist eure Kamera hier schon fertig, aber...


5. ... ich habe gemerkt, dass meine Kamera doppelt so dick ist, wie sie sein sollte. Deswegen habe ich sie halbiert und hatte so eine zweite Minikamera.
6. +7. Diese habe ich mit einem pinken wasserfesten Filzstift angemalt und mit einem schwarzen Filzstift habe ich die Details aufgemalt.


Zu welchem Team gehört ihr?
Schwarzweiß oder Pinkschwarz?
Mein Favorit ist wahrscheinlich die schwarzweiße Kamera ...

Weil ich möchte, dass jeder von Euch dieses DIY nachmachen kann, habe ich bewusst versucht, alltägliche Materialien zu verwenden und alle Schritte einfach zu halten.

Wer aber eine Miniatur geknetet, gefilzt oder genäht hat, kann mir davon gerne ein Bild schicken.
Das sieht bestimmt auch super süß aus!


Und natürlich bin ich auch gespannt, wie Ihr meinen Vorschlag umsetzt!

Nehmt also Eure "echte" große Kamera zur Hand, macht damit "klick!" "klick!" und schickt mir Eure Ergebnisse an die Flöckchenliebe Email-Adresse oder markiert Flöckchenliebe auf Eurem Instagram Bild. ; )

Ich wünsche Euch ganz viel Spaß beim Selbermachen
und freue mich schon auf Eure Fotos ; )

Alles Liebe,

Eure Rena

(PS.: Nächste Woche zeige ich Euch, was ich mit meinen Miniaturen gemacht habe. Oder habt Ihr schon eine Idee?)


Freitag, 31. August 2018

DIY / Upcycling: Maskingtape-Aufbewahrung und neue Gastbloggerin

Werbung. In diesem Blogpost sind Produkte verlinkt. Diese Produkte sind unbezahlt und unbeauftragt. 


Hallo Ihr Lieben,

heute zeige ich Euch, wie Ihr einen hübschen und praktischen Maskingtape-Halter aus alten Papierverpackungen selber macht.



1. Ihr benötigt:
Leere Papierschachteln (zum Beispiel Verpackungen von Zahnpastas, Cremes, Süßigkeiten,...), Flüssigkleber, eine Schere, Büroklammern, Farbe oder Klebefolie oder schönes Papier und Klebestift; ganz wie Ihr wollt...

2. Als erstes schneidet Ihr eine Seite der Schachtel weg
3. und klebt dann die Seitenteile mit dem Flüssigkleber wieder aneinander. Während dem Trocknen könnt Ihr die Seiten mit Büroklammern stabilisieren.

4. + 5. Nun malt Ihr die Schachtel hübsch an oder messt sie aus und schneidet Euer Papier oder Eure Klebefolie passend zu.

6. Klebt das Papier/ die Folie auf die Schachtel.



7. Das überstehende Papier wird an den Ecken eingeschnitten (s. Foto 7)
8. + 9. und dann auf die Schachtel geklebt. (s. Foto 8+9)

10. Schritt 7-9 wiederholt Ihr auf der gegenüberliegenden Seite

11. + 12. Ich habe die Enden meiner Schachtel noch zusätzlich mit einem anderem Papier beklebt.



Und das wars schon!
Eure Aufbewahrung ist fertig und kann mit Euren Klebebändern gefüllt werden.


Zugegeben ist das jetzt keine super innovative Idee.

Ich wollte sie aber trotzdem mit Euch teilen, da viele Maskingtapes ideal in die Papierverpackungen von Creme- und Zahnpastatuben hineinpassen.

Statt zusätzlichen Müll zu verursachen, geben die Schachteln Euren Tapes ein schönes Zuhause und helfen Euch, Ordnung auf dem Schreibtisch zu bewahren ; )


Diese Aufbewahrung für meine herbstlichen Tapes werde ich in den nächsten Wochen für das ein oder andere Projekt sicher öfters in die Hand nehmen.


Und das ist die Aufbewahrung, die an meinem Schreibtisch steht. Ich verwende diese Klebebänder ständig, insbesondere in meinem Kalender und meinen Tagebüchern.


Die folgende Schachtel stammt von einer Augencremetube und ist dementsprechend schmal. Einige kleine Tape-Rollen und ein Stempelkissen mit süßen Stempeln passen trotzdem hinein.


Ja, ich weiß... wenige Tapes habe ich nicht gerade...
 Deshalb bin ich froh jetzt eine praktische Aufbewahrungslösung gefunden zu haben.

Also worauf wartet Ihr noch? Die Schachtel ist ruckzuck gemacht und dann macht es mindestens wieder doppelt so viel Spaß etwas mit Euren bunten Kleberollen zu zaubern!



Ich habe als erstes eine kleine Grußkarte verschönert und danach einen Satz für den Instagram Account von meiner Mama geklebt.



Meiner Mama?

Richtig gehört. Ich bin nämlich nicht ANi, die hier normalerweise schreibt, sondern ihre Tochter Rena.

Vielleicht kennt ihr meine Hände schon von dem ein oder anderen Blumenfoto, oder Rezeptbild, oder DIY oder Foto von ANi DESIGN HANDMADE, oder ...
(kein Vorwurf Mama, meine Hände fühlen sich sehr geehrt ; ))

Da meine Mama ANi ihr kreatives Talent an mich weitergegeben hat und ich ihr ein wenig unter die Arme greifen möchte, werdet Ihr auch in Zukunft das ein oder andere Mal etwas von mir hier finden. Also natürlich nur wenn Ihr wollt ; )

Ich wünsche Euch allen einen schönen Freitag und einen guten Start ins Wochenende.
Und natürlich ganz viel Spaß beim Basteln von Eurem eigenen Maskingtape-Halter!


Alles Liebe,

Eure Rena


(PS.: Wenn ihr Euer Ergebnis auf Instagram teilen wollt, markiert doch Flöckchenliebe auf Eurem Beitrag, dann finde ich es nämlich auch. Ich bin schon gespannt, was Ihr gemacht habt.)

Dienstag, 11. März 2014

DIY Maskingtape- und Stiftehalter

Unser Gummisauger für den Abfluss im Badezimmer hat seinen Geist aufgegeben und ist beim letzten Benutzen am Gummi eingerissen.
Das Gummi konnte man nicht mehr retten, aber der schöne dicke Holzstab brachte mich auf eine Idee...


Da meine Maskingtape-Sammlung inzwischen reichlich gewachsen ist (es gibt leider immer wieder so schöne Muster, bei denen ich schwach werde), freue ich mich jetzt riesig über diesen simplen Halter. Zudem kann ich noch meine Lieblings-Buntstifte dazu stecken - wie praktisch!


Der Holzstab steht richtig fest im Blumentopf, so dass nichts wackelt.


Alles was man dafür braucht ist:
einen dicken, massiven Holzstab (in meinem Fall war es der Griff eines Gummisaugers oder auch Gummistampfer genannt) und einen stabilen Kunststoff-Blumentopf.

Ich habe den Boden des Blumentopfes mittig mit einer Ahle durchgebohrt und dann vorsichtig mit einem Skalpell den angezeichneten Durchmesser des Holzstabes herausgeschnitten. Dabei bitte darauf achten, dass das Loch nicht zu groß ausgeschnitten wird. Der Stab sollte später mit festem Druck eingeschoben werden können.


Den Holzstab habe ich vor dem Zusammenstecken noch mit Acrylfarbe lackiert und über Nacht trocknen lassen.


Hier seht Ihr unseren alten Gummisauger - ich habe mir extra die Mühe gemacht und noch schnell ein Foto von ihm geschossen, so dass Ihr es mir auch glaubt :-) Das Gummi habe ich mit einer groben Schere vom Holzstab abgeschnitten.

Mit diesem Upcycling und DIY mache ich heute wieder bei Ninas nettem Upcycling-Dienstag mit.


Liebe Grüsse an Euch, 

ich wünsche einen wundervollen Tag 

Eure ANi

Samstag, 27. Juli 2013

Mein neuer Washitape-Ständer

Guten Abend zusammen!
Heute will ich Euch in einem kurzen Post meinen umfunktionierten Washitape-Halter präsentieren.
Habt Ihr das gleiche Problem? Durch das große Angebot an Masking- bzw. Washitapes und anderen Klebebändern sammelt sich einiges an bunten Rollen an, zumindest im Hause Flöckchenliebe.
Ich habe alles mögliche ausprobiert, war aber nie richtig zufrieden damit. Die aufeinander gestapelten Rollen haben mich einfach nicht glücklich gemacht, deshalb dachte ich eher an einen stabilen Ständer aus Eisen oder ähnlichem, der einen guten Stand hat und nicht so leicht umkippt. Lange musste ich danach suchen, bis ich auf einem Flohmarkt in unserer Stadt das Geeignete fand:

Einen oberkitschigen Schnapsglas-Halter!!


Und nun schaut mal, wie er nach meiner Bearbeitung mit etwas weisser Farbe aussieht. 
Ich habe ihn jetzt auf meinem Schreibtisch stehen und kann jederzeit ganz leicht eine Rolle abnehmen und benutzen.


Gefällt Euch meine Idee?

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende, 

liebe Grüsse,

Ani