Als ich Kind war, gab es bei uns zu Hause sehr oft selbst gebackenen Kuchen.
Meine Mutter war eine Künstlerin in der Küche und zauberte mindestens einmal in der Woche einen leckeren Kuchen für uns. Wir Kinder liebten das!
Wenn ich an Ihren frisch gebackenen Zwetschgenkuchen mit Streuseln denke, dann erinnere ich mich auch daran, dass sie jedem von uns ein Stück Teig-Streusel mit ihrer Hand formte und uns erwartungsvollen Kindern in die Hand drückte. Lecker!
Ich liebte dieses Zeremoniell!
Dieses kleine Stückchen Glück bestand - wie heute noch - ganz einfach aus Mehl, Butter und Zucker.
Es muss mich wohl geprägt haben - auch ich backe heute sehr gerne einen Kuchen. Und wenn es dann ein Streuselkuchen werden soll, drücke auch ich meiner Tochter ein kleines Stück vom Glück in die Hand. ;-)
Mein Zwetschgenkuchen ist nur aus Streuselteig gemacht.
Ich habe dafür:
300g Butter (bzw. Margarine)
400 g Mehl
150 g Zucker
2 Vanillinzucker
zusammengerührt und zu Streuseln geknetet.
Meine Backform ist rechteckig - ca. 20 x 30 cm. Einen Teil der Streusel habe ich für das Auskleiden des Bodens benutzt, dann mit halbierten Zwetschgen belegt und den Rest Streusel locker oben drauf verteilt.
Bei 175°C (Ober-/Unterhitze) habe ich den Kuchen dann ca. 50 Minuten gebacken.
Und was darf beim Zwetschgenkuchen auf keinen Fall fehlen?
Genau - Sahne!
Einen Klecks Sahne leiste ich mir bei diesem Kuchen nämlich immer ganz gerne. :-)
Wie war das denn bei früher bei Euch als Kind?
Durftet Ihr beim Backen mithelfen oder sogar etwas Teig naschen?
Habt Ihr auch ein Stück Streusel von Eurer Mutter in die Hand gedrückt bekommen?
Wie gut, dass Streusel ohne Ei gemacht werden. So kann man sicher vor Gefahren sein.
Liebe Grüße -
ich wünsche Euch einen wunderschönen Tag!
ANi



